Havanna
Viñales
Las Terrazas
Cienfuegos
Trinidad
Santa Maria

Mit diesem Beitrag beginnt der Reisebericht über unsere Rundreise auf Kuba im Zeitraum vom 25. Dezember 2019 bis 9. Januar 2020 mit ersten Bildern und generellen Tipps.

Die zukünftigen sechs Beiträge erscheinen ca. wöchentlich und sind den einzelnen Stationen unserer Reise gewidmet.

1: HavannaIn der pulsierenden Hauptstadt Kubas beginnt und endet die Reise. Die Stadt beeindruckte uns durch Gegensätze; da reihen sich in einer Häuserzeile wunderschön renovierte Bauten an Ruinen und das Strassenbild dominieren polierte Oldtimer, Velo-Taxis und moderne Limousinen gleichermassen.
2: ViñalesAuf einer Hochebene inmitten eine Nationalparks liegt Viñales. Hier finden wir den Tabak-Anbau für die weltberühmten Zigarren in fast unberührter Natur.
3: Las TerrazasEingebettet in einer malerischen Landschaft, an einem kleinen See gelegen finden wir Las Terrazas. Nicht viel mehr als ein paar Häuser und ein Hotel bilden diesen Ort.
4: CienfuegosEine mehrstündige Fahrt bringt uns zu dieser Hafenstadt, umgeben von Zuckerrohrplantagen.
5: TrinidadDas malerische Städtchen liegt nur 2-3 Kilometer vom Meer entfernt, wo ein wunderschöner Sandstrand (Playa Ancón) zum Baden einlädt.
6: Santa MariaMit zwei Badetagen schliessen wir die Rundreise in Cayo Santa Maria ab, auf einer Insel, die vom Festland her nur über einen 50 Kilometer langen Damm erreichbar ist.

Unsere Erfahrungen und unsere allgemeinen Reisetipps zu Kuba

Strom: Spannung und Stecker

Die US-amerikanischen Stecker gibt’s in Kuba in zwei Ausführungen: nur 2-polig sowie 3-polig mit zusätzlicher Erdung. Die Spannung beträgt mal 240V, mal 110V und das ist zumeist an der Dose angeschrieben. Die heute üblichen Ladeadapter können damit problemlos umgehen, Geräte wie z.B. Haartrockner müssen jedoch umstellbar sein.

Öffentliches Internet (WLAN)

Internet über das Mobilfunknetz ist extrem teuer: bei der Einreise informierte uns unser Provider per SMS darüber: „nötigenfalls kann ein 10 MB Datenpaket für 99.90 gekauft werden.“ 100 Franken für 10MB??

WLAN war doch hin und wieder in den Städten auf den grösseren Plätzen verfügbar – einfach erkennbar an der Menge der herumsitzenden und auch stehenden Personen mit starrem Blick auf’s Handy oder Laptop. Der kostenpflichtige Zugriff (ca. 1.50/Stunde) benötigt ein Login: entsprechende Karten mit freizurubbelnden Feldern (User-ID und Passwort) erhält man in den Filialen von ETECSA – natürlich muss man nach zumeist längerem Anstehen beim Erwerb den Pass vorweisen.

Zeit-Karte für den Internet-Zugang per WLAN in Kuba

Achtung: damit das Restguthaben nach Gebrauch beim nächsten Einloggen auch tatsächlich zur Verfügung steht, muss man sich vor dem Ausschalten des WLAN unbedingt vom Netz abmelden. Anders als uns vom Reiseveranstalter mitgeteilt, muss man dazu den folgenden Link aufrufen:

https://secure.etecsa.net:8443/nauta_etecsa/OnlineURL/mobile_offline.jsp

Restaurants in den Städten werben oftmals mit Free WiFi – doch deren Netz war zumeist derart langsam, dass an die Übermittlung eines Fotos nicht zu denken war. Das Passwort wird übrigens hin und wieder nicht offen mitgeteilt, sondern ausschliesslich vom Personal direkt ins Gerät eingetippt.

Geld und Visitenkarten

In Kuba gibt’s für Touristen als Währung den CUC, der Kurs zum CHF/EUR/USD beträgt ca. 1:1. Da kein Geld importiert und exportiert werden darf, ist nach der Einreise gleich ein Geldwechsel einzuplanen: am besten tauscht man Noten am Automaten. Bei unserer Einreise waren alle Automaten für Kreditkarten defekt. Akzeptiert werden Karten auch sonst nur ganz selten!
Tipp: Vor der Ausreise wieder Umzutauschen geht nur nach dem Check-In, denn dazu wird der Boarding-Pass benötigt.
CHF/EUR/USD werden hin und wieder zur Zahlung akzeptiert oder sogar in den Strassen zum passenden Kurs getauscht.